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Schauspieler des Phoenix Theatre begeistern ihr Publikum

In der Woche vor Weihnachten besuchte uns das „Phoenix Theatre“, ein englischsprachiges Tourneetheater. An zwei Vormittagen kamen alle Schülerinnen und Schüler in den Genuss eines Theaterstücks. Das Stück „The Banana Gang“ wurde am 19.12.2022 für alle 5., 6. und 7. Klassen gespielt. Imogen Thomas undJames Grimstone, zwei junge britische Schauspieler, die mit ihrer guten Laune und positiven Energie die Schülerinnen und Schüler in ihren Bann zogen, schlüpften dabei gleich in mehrere Rollen. In diesem lustigen Stück ging es um einen Bösewicht („The Boss“) und seinen ziemlich tollpatschigen Diener, aber auch um einen recht cleveren Privatdetektiv, der alles aufklärte und am Ende sogar eine Partnerin fand. Das Stück bot nicht nur gute Unterhaltung, sondern auch die Gelegenheit zum Mitspielen. Immer wieder suchten die Darsteller Unterstützung, einen Tipp oder ein Versteck und ganz natürlich antworteten die Schülerinnen und Schüler in englischer Sprache.

Am 20.12.2022 durften schließlich alle 8., 9., und 10. Klassen das Stück „Furious Games“ miterleben. Wie bereits am Tag zuvor nahmen die Schauspieler gleich mehrere Rollen ein und beeindruckten die Zuschauer durch ihre schnellen Kostümwechsel. Das eher ernste Stück thematisierte Mobbing und Gewalt im schulischen Bereich und zog damit das Publikum besonders in den Bann. Immer wieder bezogen die Schauspieler auch ausgewählte Schülerinnen und Schüler mit ein. Bei einer Vorstellung wurden sie dabei selbst von der Fähigkeit eines Schülers der 9. Klasse überrascht, der innerhalb kürzester Zeit auf der Bühne den Rubic’s Cube lösen konnte und so für tosenden Applaus sorgte.

Insbesondere aber auch die Fragerunden, die Imogen und James jeweils nach ihren Vorstellungen anboten, wurden rege angenommen und so konnten alle Beteiligten viel Neues über das Leben der Schauspieler, die Stücke und das Theaterspielen im Allgemeinen lernen. Insgesamt waren es zwei sehr gelungene Tage, an denen die Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Realschule Landshut die Chance bekamen, in die Welt des englischsprachigen Theaters einzutauchen. Wir hoffen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr!

Vorbildliches ehrenamtliches Engagement gezeigt: Lehrerin Natalia Achtenberg beim Neujahrsempfang von Ministerpräsident Söder

Nach zwei Jahren Corona-Pause hat Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder (CSU) wieder Vertreter aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens am Freitag, den 13.01.23, zu seinem traditionellen Neujahrsempfang in der Münchner Residenz begrüßt. Die Schulfamilie der Staatlichen Realschule Landshut freut sich ganz besonders, dass ihre Kollegin Frau Natalia Achtenberg die Ehre hatte, daran teilzunehmen.

Der Ministerpräsident würdigte damit ihr vorbildliches ehrenamtliches Engagement durch die Betreuung der ukrainischen Schülerinnen und Schüler sowie deren Erziehungsberechtigten. Darüber hinaus bringt sich die Physik- und Chemie-Lehrerin in ihrer Freizeit in Helferkreisen als Dolmetscherin bei verschiedensten Anlässen ein. Sie gehörte damit zu den rund 1800 Gästen, darunter Minister und Abgeordnete, aber auch prominente Vertreter aus Kultur, Wirtschaft, Religion und Sport, die beim Defilee von Söder und seiner Frau Karin Baumüller-Söder persönlich begrüßt wurden.

Wegen der Corona-Pandemie hatte der Neujahrsempfang, der als einer der Höhepunkte des politisch-gesellschaftlichen Jahres in Bayern gilt, zwei Jahre hintereinander ausfallen müssen: Sowohl 2021 als auch 2022 hatte Söder den Termin jeweils notgedrungen abgesagt.

Wir beglückwünschen Frau Achtenberg zu dieser herausragenden Auszeichnung sehr herzlich.

Deutsch-Französischer Tag

Am 22. Januar findet seit vielen Jahren der Deutsch-Französische Tag statt. Dabei gibt es etwas Tolles zu feiern: Jedes Jahr wird an diesem Tag an die besondere Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich erinnert.

Alles begann vor 60 Jahren:

Am 22. Januar 1963 unterzeichneten der damalige deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Staatspräsident Charles de Gaulle den sog. Élysée-Vertrag. Ziel: Freundschaft und politische Zusammenarbeit, was nach den beiden Weltkriegen keineswegs selbstverständlich war.

Dieses Jahr haben wir aus diesem Anlass unser Schulgebäude wieder mit typisch französischen Accessoires in den Farben Blau-Weiß-Rot geschmückt.

An diesem Tag verleiht Frau Welzenbach traditionell immer auch an die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen die DELF-Diplome A1 und A2. DELF ist ein französisches Sprachzertifikat, das weltweit Anerkennung findet.


Julia Labermeyer & Tanja Schalcher

Impressionen zum Deutsch-Französischen Tag 2023:

Vorlesewettbewerb 2022

„Die Lust an der Literatur ist auch die Lust am Leben. Die Kunst, zu lesen, in ein Buch hineinzufallen, darin zu versinken, kaum noch auftauchen zu können, ist ein Stück Lebenskunst.“ (Elke Heidenreich)

Sehr zur Freude von uns allen, konnte der traditionelle Vorlesewettbewerb der sechsten Jahrgangsstufe in diesem Schuljahr wieder im Plenum abgehalten werden.

Voller Aufregung erwarteten Schüler wie Lehrer den Wettbewerb, der den Schulsieger ermitteln sollte. Die Kinder hatten sich dafür bestens vorbereitet und beeindruckten die Jury, die aus den Deutschlehrkräften der sechsten Klassen bestand, mit ihren Lesekünsten. Durch Betonung, gut gesetzte Pausen, der Veränderung der Stimme oder Lautstärke schufen die tollen Leser eine ganz besondere Atmosphäre. Da alle sehr schön gelesen hatten, fiel es der Jury gar nicht leicht, den Sieger zu ermitteln. Doch Jakob Keller aus der Klasse 6a überzeugte schließlich in allen Punkten. Er schaffte es in besonderem Maße, die Zuhörer mit seinem Buch „Bitte nicht öffnen“ von Sabine Habersack in seinen Bann zu ziehen, sie miterleben und ein detailliertes Bild der Geschichte entstehen zu lassen.

Alle Leser erhielten für ihre Leistung einen Büchergutschein.

Für die großzügige Spende der Gutscheine bedanken wir uns recht herzlich bei Herrn Tamme von der Nicola-Buchhandlung und bei Herrn Bachem von der Buchhandlung Hugendubel.

Karin Fuchs-Schuster

Berufliche Orientierung mit den IHK-AusbildungsScouts

AusbildungsScouts sind Auszubildende aller Ausbildungsberufe im Zuständigkeitsbereich der IHK (Industrie- und Handelskammer), die ihre Berufe in Vorabgangsklassen vorstellen und den Schülerinnen und Schülern die Berufsausbildung näherbringen. Glaubwürdigere Botschafter für die duale Berufsausbildung gibt es also nicht. Davon überzeugten sich am 21.12.2022 alle 9. Klassen während der Vorträge der sechs Scouts.

Folgende Berufe wurden vorgestellt:

  • ElektronikerIn für Betriebstechnik, MechatronikerIn (Firma Bulthaup)
  • Bankkauffrau/-mann (Sparkasse)
  • Technischer SystemplanerIn (Firma Sehlhoff)
  • Fremdsprachenkauffrau/-mann (Firma Efaflex)
  • VerkäuferIn (XXL Emslander)

Theater, Tänze und Momente der Stille: Vorweihnachtlicher Abend fand großen Zuspruch

Momente der Stille, festliche Klänge, beschwingte Tänze, weihnachtliches Theater – das boten die Schülerinnen und Schüler den Besuchern des „Vorweihnachtlichen Abends“ am Donnerstag, den 8. Dezember. Nach einer zweijährigen Unterbrechung hatten die Kinder und Jugendlichen wieder die Gelegenheit, ihre mannigfaltigen Talente einem Publikum zu präsentieren. Die Aula war bis auf den letzten Platz gefüllt. Direktorin Sabine Welzenbach zeigte sich am Ende der gelungenen Feier, deren Gesamtleitung in den Händen von Isabella Eckl und Franziska Götzfried lag, daher hocherfreut und sichtlich stolz.

Das vielfältige Programm konnte sich in der Tat sehen lassen. Viel zu schnell vergingen die 1,5 Stunden mit professionellen Trompeten-Soli von Moritz Gill aus der 8 f, weihnachtlichen Songs des großartigen Schulchors, einem Gedicht von einer ganzen Klasse, besinnlichen Gedanken einer Lehrerin, mitreißenden Rhythmen von „Rhythm & Voice“ und einem humorvollen Stück der Schulspielgruppe. Die Geschichte vom allerersten Weihnachtsbaum, gelesen vom ehemaligen Ministerialbeauftragten und Direktor der Schule Bernd Aschenbrenner, durfte dabei nicht fehlen. Dies galt ebenso für das Gedicht „Die Insel der Gefühle“ und die „Weihnachtsfabel der Tiere“, welche deutlich werden ließen, dass die Liebe letztendlich am stärksten ist und ideelle, nicht materielle Werte zählen. Die beiden Schülersprecher Leonard Brandl-Simons und Muhammed Yildirim sowie Schülersprecherin Sila Imal stimmten die Anwesenden mit ihren Moderationen immer wieder treffend auf die Darbietungen ein. Der Elternbeirat, die SMV und einzelne Klassen boten den Besuchern Leckereien sowie originelle Geschenke zum Kauf an, deren Erlös einem wohltätigen Zweck zugutekommt.

Eigene Vorsicht ist der beste Unfallschutz!

Am 12. und 13. Dezember informierte Herr Zollitzsch von der Bundespolizei unsere Schülerinnen und Schüler aller 5. Klassen über die Gefahren, die beim Betreten von Gleisanlagen und Bahnübergängen besthen. Meist werden diese aus bundespolizeilicher Erfahrung unterschätzt. Unfallursachen sind unter anderem unachtsames oder unsachgemäßes Verhalten auf Eisenbahnanlagen.

Züge – eine unterschätzte Gefahr

Damit auf dem Schulweg und in der Freizeit nichts passiert, erfuhren unsere Schülerinnen und Schüler viele Fakten über Züge und Unterschiede zum Straßenverkehr. So soll erreicht werden, dass sie stets achtsam sind, wenn sie sich an Orten aufhalten, wo sich Züge bewegen. Denn Züge …
… durchfahren Bahnhöfe mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern. Durch den entstehenden Luftsog können unmittelbar an der Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in Bewegung geraten.
… können Hindernissen nicht ausweichen und haben einen sehr langen Bremsweg.
… nähern sich fast lautlos. Ein elektrisch betriebener Zug – selbst mit über 200 Stundenkilometern – ist für das menschliche Ohr erst wahrnehmbar, wenn er bereits vorbeifährt!
… fahren auch außerhalb des ausgehängten Fahrplanes und können ein Gleis in beide Richtungen befahren.

Aber auch an vielen anderes Stellen lauern im Zusammenhang mit Zügen und Bahnanlagen häufig unterschätzte Gefahren über die die Schülerinnen und Schüler aufgeklärt wurden.
Hier finden Sie einen Flyer in mehreren Sprachen zum richtigen Verhalten an Bahngleisen.

Staatliche Realschule Landshut als „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“ ausgezeichnet

In den letzten Jahren haben Schulen sich für die Chancen der digitalen Bildung geöffnet. Sie wollen sich entwickeln und die eigene digitale Veränderung vorantreiben. Um Schulen zu motivieren, ihr digitales Profil weiter zu schärfen und informatische Inhalte verstärkt in den Unterricht zu bringen, hat die Nationale Initiative »MINT Zukunft schaffen!« die Auszeichnung „Digitale Schule“ ins Leben gerufen. Insgesamt 118 Schulen wurden heute für das Engagement ihrer Schulleitungen und Lehrkräfte als „MINT-freundliche Schule“ und/oder “Digitale Schule” gewürdigt. Die Auszeichnungen sind drei Jahre gültig.

An der Online-Preisverleihung nahmen neben dem Bayerischen Staatsminister für Unterricht und Kultus, Prof. Dr. Michael Piazolo und der Bayerischen Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach auch der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Dr. Christof Prechtl, der stellvertretende Vorsitzende der Initiative, Prof. Dr. Hannes Federrath, und Dr. Wieland Holfelder, Google Germany, teil. 

Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Bayern steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK), die Ehrung der „Digitalen Schulen“ steht unter der Schirmherrschaft der bayerischen Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach und des Bundesministers für Digitales und Verkehr Dr. Volker Wissing.

Dr. Christof Prechtl, stv. Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V.: „Die MINT-Förderung ist und bleibt für die Fachkräftesicherung unserer bayerischen Betriebe eine zentrale Aufgabe. Um die Zukunftsfähigkeit unseres Standortes zu sichern, braucht die bayerische Wirtschaft technisch gut qualifizierten Nachwuchs. MINT-freundliche und digitale Schulen wecken bei jungen Talenten frühzeitig Begeisterung für Technik und bereiten sie auf die Herausforderungen der Arbeitswelt von morgen vor. Darum ist es uns als vbw wichtig, diese Schulen für ihr außergewöhnliches Engagement auszuzeichnen und sie so in ihren Bemühungen weiter zu bestärken.”

Wieland Holfelder, Google Germany, fügt hinzu: „Die ausgezeichneten Schulen geben der nächsten Generation die Möglichkeit, digitale Kompetenzen auf- und auszubauen. So stellen wir sicher, dass Schülerinnen und Schüler die Technologie nicht nur konsumieren, sondern aktiv mitgestalten. Digitale Kompetenzen sind für alle Gruppen der Gesellschaft ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Gestaltung des digitalen Wandels. In den Schulen werden die Ingenieure und Entwickler der Zukunft für digitale Themen begeistert – so tragen die ausgezeichneten Schulen dazu bei, dass ihre Schülerinnen und Schüler uns mit ihren Ideen und Visionen überraschen. Den Schulen, die heute ausgezeichnet werden, möchte ich von Herzen sagen: Herzlichen Glückwunsch! Ihr macht einen tollen Job und wir sind sehr stolz auf Euch!“

Prof. Dr. Hannes Federrath, stv. Vorsitzender der Nationalen Initiative “MINT Zukunft schaffen!”: „Informatische Bildung und Digitalisierung wird immer stärker fest verankertes Thema an Schulen in Deutschland. Nach den letzten Jahren, gepusht durch die Pandemie, wollen Schulen sich weiterentwickeln und die digitale Transformation gemeinsam mit der Schulgemeinschaft stemmen. Die Auszeichnung „Digitale Schule“ hilft dabei, das digitale Profil zu schärfen und mehr und mehr informatische Inhalte in den Unterricht zu bringen. Mit dem Signet ehren wir das Engagement all der Schulleitungen und Lehrkräfte, die sich für eine zeitgemäße Bildung in der digitalen Welt stark machen. Herzlichen Glückwunsch!“

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) haben für die Schulentwicklung an Bedeutung gewonnen. Die heute ausgezeichneten »MINT-freundlichen Schulen« zeigen, dass sie mit ihrem schulischen Konzept in der Lage sind, Ad-Hoc-Maßnahmen – z. B. zur Digitalisierung – didaktisch und pädagogisch durchdacht in den Schulalltag einzubinden. Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Nationalen Initiative »MINT Zukunft schaffen!« zeichnen diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Die 96 MINT-freundlichen Schulen weisen nach, dass sie mindestens zehn von 14 Kriterien im MINT-Bereich erfüllen. Folgende Partner erkennen die Ehrung als Zeichen der MINT-Qualität in Bayern an:

Zusätzlich wurden 51 Schulen als „Digitale Schule“ geehrt. Diesen Schulen wurde es durch einen Kriterienkatalog ermöglicht, eine Standortbestimmung sowie eine Selbsteinschätzung zum Thema „Digitalisierung“ vorzunehmen und Anregungen umzusetzen. Bei Vorliegen einer entsprechenden Profilbildung kann von einer digitalen Schule gesprochen werden. Der Kriterienkatalog „Digitale Schule“ umfasst fünf Module, die alle von den Schulen nachgewiesen werden:

1. Pädagogik & Lernkulturen
2. Qualifizierung der Lehrkräfte
3. Regionale Vernetzung
4. Konzept und Verstetigung
5. Technik und Ausstattung. 

Die Module sind orientiert an der KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ und wurden von Expertinnen und Experten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der u.g. Verbände entworfen. Die Ehrung als „Digitale Schule“ ist dabei wissenschaftlich basiert, verbandsneutral sowie unabhängig. Das Signet „Digitale Schule“ wird in Bayern vergeben von folgenden Partnern:

Berufsorientierung in der virtuellen Welt

Welche Berufe und Berufsfelder es gibt, entdeckten Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe innerhalb einer Projektwoche im Zeitraum vom 5. bis 8. Dezember 2022 mit dem Angebot „Dein erster Tag.“ Hier standen VR-Brillen zur Verfügung mit denen man in Berufe eintauchen konnte. Hautnah erlebten die Schülerinnen und Schüler virtuell, welche Tätigkeiten und Arbeitsabläufe in den einzelnen Berufsfeldern gemacht werden.

Klassischer Stoff und vertraute Leser

Der Lesestoff klassisch, die Darbieter in enger Verbundenheit mit dem Schauplatz. Mit diesen Worten lässt sich der diesjährige Bundesweite Vorlesetag an der SRL kurz umschreiben.

So ließen sich die ehemalige Schülerin MdB Nicole Bauer, unser einstiger Rektor und Ministerialbeauftragte von Niederbayern Bernd Aschenbrenner sowie 2. Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger am Freitag, den 18.11.22, im bequemen Ohrensessel auf der Bühne der passend dekorierten Aula nieder und präsentierten den Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen Auszüge aus „Ronja Räubertochter“ (Astrid Lindgren), „Herr der Diebe“ (Cornelia Funke) und „Momo“ (Michael Ende).

Der Vorlesetag, den es seit 2004 gibt, möchte die „Superkraft“ Vorlesen – wie es die Stiftung Lesen nennt – in den Fokus rücken. Er stellt das größte und bekannteste Vorlesefest Deutschlands dar, welches neben der Stiftung Lesen durch „Die Zeit“ sowie „Deutsche Bahn Stiftung“ unterstützt wird. Lesen vermittelt den Zuhörenden wichtige Kompetenzen wie Mitgefühl oder Konzentration. Es macht erfinderisch und klug. Wer öfters in den Genuss des Vorlesens kommt, hat beste Voraussetzungen selbst gut zu lesen und letztendlich schulisch sowie beruflich erfolgreich zu sein.

In diesem Jahr hieß das Motto „Gemeinsam einzigartig“, wodurch sowohl die Gemeinschaft als auch die Individualität der/des Einzelnen in den Blickpunkt gerückt wurden.

Vorlesen schafft auch Nähe und Verbundenheit. Obwohl der direkte Bezug der Vortragenden zur SRL schon einige Jahre zurückliegt, konnte dieser durch ihre die Kinder begeisternden Vorträge sofort wiederhergestellt werden.

                                                                                                                                  H. Winkler